Hören - Material 3

Suche X: Wortschatz Mobiltelefonie (Telefonieren im Urlaub)

 

AK: Telefonieren im Urlaub
Arbeitsblatt: Hören Suche X: Telefonieren im Urlaub (mit Lösung)

 

Lernziel(e):

  • I Globalverstehen
  • II suchendes Hören: Begriffe aus dem Bereich Mobiltelefonie/Handy heraushören

 

Sozialform:

Einzel-, Partnerarbeit, Plenum (siehe auch Ablauf)

 

(Zusatz)Material:

Hörtext: "Urlaub ohne Ärger" - Telefonieren im Urlaub (Podcast)

evtl. Arbeitsblatt zum Hörtext (oder freies Notizblatt)

 

Einbettung ins Curriculum:

Der Hörtext kann Grundlage bzw. Material für das Thema Mobiltelefonie im IKT- bzw. auch Mathematikunterricht bieten. Sprachlich und inhaltlich sehr komplex, eignet er sich nicht sehr zum Erarbeiten sprachlicher Strukturen oder zum Üben des Detailverstehens, jedoch beinhaltet er wichtige Vokabel aus dem Bereich Mobiltelefonie, die die LernerInnen brauchen um ihre persönliche Handyrechnung verstehen zu können bzw. sich auf dem Markt der Anbieter zurecht zu finden.

 

Dauer:

Phase I: Globalverstehen mittels authentischem Hören (vgl. Buttaroni 1997), ca. 50 Minuten

Phase II: Suche X, ca. 25 Minuten

 

Ablauf:

Wie im "Fremdsprachenwachstum" (vgl. Buttaroni 1997) beschrieben, verläuft das Hören in Phase I nach dem Ablauf des authentischen Hörens, d. h. der Text wird mehrmals angehört, und die TeilnehmerInnen tauschen sich dazwischen in unterschiedlichen Paarzusammensetzungen über die verstandenen Inhalte aus. In der Phase "lebendes Wörterbuch" werden unbekannte Begriffe im Plenum erklärt.

In Phase II - zeitlich vom authentischen Hören getrennt - erfolgt das suchende Hören, bei dem die LernerInnen Begriffe aus dem Bereich der Mobiltelefonie "erhören" und evtl. auch notieren sollen.

 

Erläuterungen zum Einsatz im Basisbildungsunterricht:

Das Handy ist ein besonders wichtiger Gegenstand im Alltag der Jugendlichen. Im Gegensatz zu vielen Erwachsenen im Basisbildungsunterricht, können die Jugendlichen ihre Handys und die wesentlichen Funktionen des Geräts (telefonieren, Nummern speichern, Musik hören,...) auch problemlos bedienen. Häufig kommt es aber vor, dass die Jugendlichen von hohen Handyrechnungen überrascht oder mit der Flut von Anbietern überfordert sind und (zu) oft den Betreiber wechseln, wodurch ihnen Zusatzkosten entstehen bzw. durch das häufige Wechseln der Rufnummer wichtige Kontakte verloren gehen. Die Auseinandersetzung mit dem Handy (Anbieter, Rechnung, Kosten, Wertkarte, Vertrag, Netz etc.) muss also Gegenstand im Basisbildungsunterricht sein und kann sich über mehrere Fachbereiche (IKT, Mathematik, Deutsch, Englisch, Physik,...) erstrecken.

 

Vorbereitende/Weiterführende Übungsvorschläge:

Handyrechnungen lesen und interpretieren, Kosten verschiedener Anbieter vergleichen

 

Quellen:

Hörtext und Transkript "Urlaub ohne Ärger" unter www.arbeiterkammer.at/konsument/reise/urlaub_ohne_aerger.htm (11.08.2010)